Aspartam – süßes Gift

Große Mengen Zucker sind nicht gut für uns – das wissen wir. Umso schlimmer, dass gefühlt in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln Zucker steckt, auch wenn man es oft nicht erwartet.

Das ist häufig ein Grund für Übergewicht. Wer also abnehmen oder schlank bleiben will, greift zu Light- bzw. Diat-Produkten und Süßstoff anstatt Zucker. Bei meinem Opa war es ein anderer Grund. Er war Diabetiker und musste deswegen beim Zuckerkonsum genau aufpassen. Er trank also jahrelang anstatt der normalen Cola die Zero-Variante, in seinen Kaffee kam morgens eine Süßstofftablette und wenn wir ihm Süßigkeiten kauften, waren das spezielle Diabetiker- bzw. eben Light-Produkte.

Fast keine Kalorien und trotzdem süß. Wenn man den Vermerk „Zuckerfrei“ liest, hat man doch gleich ein beruhigtes Gewissen. Ist ja eigentlich super, könnte man meinen!

Aber wo kommt der süße Geschmack her, wenn doch kein Zucker drin ist? Meistens vom synthetischen Süßstoff „Aspartam“. Für die, die nicht wissen aus was Aspartam genau besteht, möchte ich es kurz erklären:
Die Grundsubstanzen von Aspartam sind Phenylalanin, Asparaginsäure sowie Methanol. Im menschlichen Körper zerfällt Aspartam wieder in diese Grundsubstanzen. Für Menschen mit der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) ist das Phenylalanin lebensgefährlich. Aber auch bei jedem anderen kann sich dieser Stoff im Gehirn anreichern und Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust, Stimmungsschwankungen oder Depressionen verursachen. Der zweite Bestandteil Asparaginsäure kann, wenn sie die Blut-Hirn-Schranke durchbricht, langsam die dortigen Nervenzellen vernichten. Bei Kindern ist diese Blut-Hirn-Schranke noch nicht einmal voll entwickelt! Die Folgen davon können unter anderem Epilepsie, Alzheimer, Multiple Sklerose oder Parkinson sein. Die dritte Substanz Methonal zerfällt im Organismus noch weiter: in Formaldehyd und Ameisensäure. Formaldehyd findet man sonst z.B. in Holzleim oder es wird als Konservierungsmittel für Kosmetika oder auch in Babyshampoos (!) verwendet. Formaldehyd wurde am 06.06.2014 offiziell als krebserregend und erbgutverändernd eingestuft.

Ich erzähle das, weil ich glaube, dass das Aspartam zu der Demenzerkankung von meinem Opa beigetragen haben könnte. Er hat es schließlich jahrelang und oft konsumiert. Leider kamen wir erst sehr spät auf diese Informationen, sonst hätten wir das Aspartam schon viel früher gemieden! Denn glaubt mir, zu sehen wie ein geliebter Mensch immer mehr vergisst, bis er seine eigene Familie nicht mehr erkennt, ist nicht schön. 😦 Deshalb meidet doch diese mit Aspartam gesüßten Produkte, so gut es geht. Fängt schon bei jeglichen Kaugummis oder Hustenbonbons an! Selbst wenn ihr nicht sofort davon krank werdet, wer weiß was in ein paar Jahrzehnten deshalb passieren könnte. Leider kenne ich immer noch genug Leute, die glauben, die süße, grell gelbe Limo ohne Zucker sei ja gesund – weil ja eben ohne Zucker. Mal abgesehen davon, dass beide

Meine liebste Alternative zum Süßen von meinem Müsli, Joghurt oder Tee ist auf jeden Fall Honig. Wer Kalorien meiden will und einen natürlichen Zuckerersatz sucht, kann beispielsweise auf Stevia zurück greifen. Da ich übrigens liebend gerne backe, werde ich vielleicht bald mal ein zuckerfreies Rezept ausprobieren und euch davon berichten! 🙂

Wer mehr zum Thema Aspartam nachlesen will, kann das hier tun.

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4 Gedanken zu “Aspartam – süßes Gift

  1. Hallo, ein wichtiger Artikel.
    Ein Kumpel von mir war lange, lange Zeit ein Verfechter des Süßstoffs. Er hatte später unendliche Schmerzen. In den Gelenken und im Kopf und wurde auch vergesslich. Den Ärzten verschwieg er die Einnahme des Süßstoffes, am Anfang. Natürlich wurden später, nach dem es bekannt wurde, nur Vermutungen angestellt.
    Er schied nachher freiwillig aus dem Leben.
    Zucker gibt es seit 8000 v. Ch. Ich werde dabei bleiben, allerdings nicht im Kaffee oder Tee. Wenn man es nicht übertreibt und die Zähne nicht vernachlässigt, kann Zucker sogar ein guter Energielieferant sein.
    Die anderen „Süßstoffe“ gaukeln dem Körper die Energiezufuhr nur vor und dann versorgen sich die Zellen anderweitig. Raubbau am Körper.
    Allerdings gibt es auch Genveränderte Zuckerrüben, die sollte man meiden.
    Wie so oft, die Menge machts.

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  2. Hallo,
    ich denke auch, dass es besser ist beim Zucker zu bleiben und dafür vielleicht die Menge zu reduzieren, als überall auf Süßstoff zurück zu greifen. Wenn man natürlich ganz auf Zucker verzichtet, wäre es noch besser, aber das würde ich wahrscheinlich auch nicht ganz schaffen. Beim backen nehme ich z.B. auch immer noch Zucker her. Deshalb einfach so wenig wie möglich, dann ist das schon OK.
    „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.“ hat Paracelsus schon vor ein paar hundert Jahren gewusst. 🙂

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